Pianistenfestival Böblingen
2023 mit Schwerpunkt auf fantasievollen und virtuosen Bearbeitungen


Die Corona-Pandemie ist noch nicht überwunden,  wie der Besuch von Kulturveranstaltungen sich entwickeln wird, ist noch nicht absehbar. Trotzdem haben wir uns entschlossen, das Festival wie gewohnt im Januar zu starten. Auch das bewährte Abonnement wird wieder aufgelegt.

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Böblingen – Programmschwerpunkt beim Pianistenfestival werden 2023 Werke sein, die im Original für Orgel, Oper oder Orchester komponiert wurden. Viele Komponisten/Virtuosen fanden es reizvoll, ihre Fantasie unter Beweis zu stellen, indem sie aus Original-Vorlagen eine Klavierfassung anfertigten. So hat Bach z.B. Vivaldi bearbeitet,  Liszt Schubert-Lieder und Opernarien oder Busoni Bach-Orgelwerke. In der Regel müssen zwei bis drei Werke eines Abends diesem Motto entsprechen.

Es gastieren Evgenia Rubinova, Dasol Kim, Jonas Aumiller, Szymon Nehring sowie Nik Kevin Koch und Alexander Sonderegger mit Schuberts "Winterreise". Das genaue Programm wird demnächst ergänzt, die Termine sind 13., 20. und 27. Januar sowie 3. und 10. Februar.

Auf Grund seines Renommees und seiner hohen Qualität ist das Böblinger Festival offizieller  Kooperationspartner des Internationalen Wiener Beethoven-Wettbewerbs, des Internationalen Brahms-Wettbewerbs Detmold und des Internationalen Concours Geza-Anda Zürich (Foto: Evgenia Rubinova). Einer der Höhepunkte der Festivalgeschichte war von 2013 bis 2016 die Aufführung aller 32 Beethoven-Klaviersonaten und eine parallele CD-Produktion mit acht verschiedenen Pianisten/-innen, die sehr positive Kritiken ernteten.