Pianistenfestival Böblingen
2021 mit Schwerpunkt auf großen Variationswerken  Virtuosen aus Brasilien, Korea und Deutschland 

Ronaldo Rolim, Freitag, 21. Januar 2021, 20 Uhr 

Kongresshalle Böblingen


Programm:

Karol Szymanowski

Métopes op.29

Sergej Rachmaninow

Corelli Variationen op.42

Pause

Frédéric Chopin

2 Nocturnes op.48

Robert Schumann

Humoreske op.20


Vita:

Ronaldo Rolim begann sein Musikstudium bei seiner Mutter Miriam Corrêa und gab im Alter von vier Jahren seinen ersten öffentlichen Auftritt. Er wurde als Schüler von Zilda Candida dos Santos und Armando Fava Filho in die Magda Tagliaferro Schule in São Paulo aufgenommen. Nachdem er im Alter von 18 Jahren die nationalen Klavierwettbewerbe Nelson Freire und Magda Tagliaferro gewonnen hatte, zog er in die USA, wo er bei Flavio Varani an der Oakland University (Michigan), Benjamin Pasternack am Peabody Conservatory und Boris Berman am Yale studierte Musikschule. Er hat zahlreiche Auftritte auf vier Kontinenten absolviert, unter anderem in der Carnegie Hall, in der Zürcher Tonhalle, in der Londoner Wigmore Hall, in der Großen Halle der Liszt-Akademie in Budapest und im Nationalen Zentrum für darstellende Künste in Peking. Er ist Gewinner der National Auditions 2017 von Astral. Er hat auch Spitzenpreise bei zahlreichen internationalen Wettbewerben gewonnen, darunter bei den Wettbewerben James Mottram, Bösendorfer, San Marino, Lyon und Teresa Carreño sowie beim renommierten Concours Géza Anda in Zürich. Im Jahr 2019 veröffentlichte Rolim sein neuestes Album auf Odradek Records, Szymanowski - The Wartime Triptychs, das den programmatischen Werken gewidmet ist, die der polnische Komponist während des Ersten Weltkriegs geschrieben hat. Genau dieses Thema wird in der Doktorarbeit von Ronaldo Rolim ausführlich diskutiert. abgeschlossen im Jahr 2016 an der Yale University.