Pianistenfestival Böblingen
2023 mit Schwerpunkt auf fantasievollen und virtuosen Bearbeitungen

Jonas Aumiller,  Freitag, 20. Januar, 20 Uhr , 

Württembergsaal-Kongresshalle Böblingen



Programm

Bach/Busoni

Präludium und Fuge D-Dur, BWV 532
Liszt/Aumiller
Symphonische Dichtung Nr. 4 "Orpheus"
Symphonische Dichtung Nr. 3 "Les Préludes"

Johannes Brahms
Sonate f-Moll, op. 5


Vita:

„In seinem Spiel vereinen sich strukturelle Intelligenz, überragende Klangkontrolle und tiefe Emotionalität“, so Prof. Jacob Leuschner, Präsident des Brahms-Wettbewerbs Detmold.
„Und hier stimmte wirklich alles: Aumiller erweckte die Noten zum Leben, er spielte mit einem Höchstmaß an Musikalität – von seiner technischen Mühelosigkeit gar nicht zu reden“, so die  Schwetzinger Zeitung. Jonas Aumiller ist der Gewinner des Brahms-Wettbewerbs Detmold 2021 und erhielt 2022 die Silbermedaille und den Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb in Sendai (Japan). Zahlreiche weitere Preise erhielt er unter anderem beim Vendome Prize New York 2022, dem Ettlinger Klavierwettbewerb 2018, beim Premio Roberto Melini (Baselga di Piné), bei PianoTalents (Mailand) und beim Kleinen Schumann Wettbewerb (Zwickau).
Jonas Aumiller konzertierte 2013 auf Einladung des Bundespräsidenten a. D. Joachim Gauck im Schloss Bellevue in Berlin. Er gab Recitals in der renommierten deutschen Konzertreihe Winners and Masters in München, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der International Academy of Music in Italien, der Mozart Foundation Italy und beim Summit Music Festival in New York.
Jonas Aumiller ist ehemaliger Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben; derzeit ist er Stipendiat der Pierino Ambrosoli Foundation.
Jonas Aumiller wurde 1998 in München geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Er erwarb seinen Bachelor of Music summa cum laude am Conservatorio F.A. Bonporti (Trento, Italien) unter der Leitung von Massimiliano Mainolfi. Als Erasmus+ Student studierte er ein Semester lang bei Wolfgang Manz an der Hochschule für Musik Nürnberg. Seit 2018 arbeitet Jonas Aumiller zusammen mit dem weltberühmten Pianisten und Pädagogen Sergei Babayan, zunächst an der Juilliard School in New York, später am Cleveland Institute of Music, wo er 2022 seinen Master of Music erhielt, zusammen mit dem Arthur Loesser Memorial Prize für herausragende Leistungen. Ab August 2022 wird er sein Artist Diploma in Cleveland beginnen, ebenfalls bei Maestro Babayan.
Als großer Bewunderer der pianistischen Traditionen des 20. Jahrhunderts spielt Jonas Aumiller in seinen Konzerten regelmäßig eigene Klaviertranskriptionen.