Pianistenfestival Böblingen
2023 mit Schwerpunkt auf fantasievollen und virtuosen Bearbeitungen

Evgenia RubinovaFreitag, 13. Januar, 20 Uhr 

Württembergsaal-Kongresshalle Böblingen

Programm

Wolfgang Amadé Mozart

Suite für Klavier KV 399
Franz Liszt
Totentanz S. 525, Bearbeitung für Soloklavier

Wolfgang Amadé Mozart
Lacrimosa aus Requiem in d-Moll KV 626 (Klavierarrangement Kyrill Saltykov)
Johann Sebastian Bach
Ouvertüre nach französischer Art BWV 831
Henri Dutilleux
Choral et variations

Vita:

Gerühmt wird ihre „kontrapunktische Klarheit“ und ihr „kantabeles und äußerst klangsinnliches“ Spiel (Fono Forum), ihr „emphatisches Einfühlungsvermögen“ (Piano News), ihre „Souveränität im musikalischen Ausdruck“ (Rondo) und eine „überlegene Balance der Extreme“ (FAZ). Die internationale Presse hebt „stunning dynamics and unconventional ideas“ (Pizzicato) hervor und befindet: „her performance, freer than many other more severly metronomic offerings, is masterly“ (Gramophone).
Beim renommierten Klavierwettbewerb in Leeds, zu dessen Preisträgern zuvor auch Andras Schiff, Murray Perahia und Boris Berezovsky zählten, wurde die Pianistin Evgenia Rubinova 2003 mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Vom Publikum wird sie bejubelt und von der Presse einhellig gelobt für ihre starke Persönlichkeit und musikalische Vorstellungskraft, für ihre farbige Klanggebung und lebendige Polyphonie und für ihren architektonischen Blick auf das Werkganze. Ihre CDs, die bei EMI, AVi und Telos erschien, erhielten international beste Kritiken.
Evgenia Rubinova musizierte zuletzt u. a. mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski, dem Hallé Orchestra unter Sir Mark Elder, der Russischen Nationalphilharmonie unter Vladimir Spivakov, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Orchestra of Opera North in Leeds, dem Ensemble Orchestral de Paris, dem Wiener Kammerorchester, in Tokio mit den Berliner Symphonikern und in Lima mit dem Orquesta de la Ciudad de los Reyes, dem führenden peruanischen Orchester. Klavierabende spielte sie außerdem bereits in der Londoner Wigmore Hall, im National Centre for the Performing Arts in Peking, in New York, Washington, Chicago, Paris und Zürich.
In Deutschland trat Evgenia Rubinova im Konzerthaus Dortmund, beim Rheingau Musik Festival, beim Klavierfestival Ruhr und beim Kissinger Sommer sowie bereits dreimal in der Berliner Philharmonie auf, unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Sie debütierte außerdem mit dem Gürzenich-Orchester Köln in der Kölner Philharmonie, mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart in der Stuttgarter Liederhalle, mit dem Frankfurter Museumsorchester und der Deutschen Streicherphilharmonie in der Frankfurter Alten Oper, mit den Münchner Symphonikern in der Münchner Philharmonie am Gasteig sowie mit der Bayerischen Kammerphilharmonie beim Deutschen Mozartfest. Recitals gab Evgenia Rubinova u. a. bereits in der Düsseldorfer Tonhalle, im Bonner Beethovenhaus, im Sendesaal von Radio Bremen und beim SWR in Mainz.
Langjährige Erfahrungen hat Evgenia Rubinova auch im kammermusikalischen Bereich, unter anderem durch ihre Zusammenarbeit mit dem Oboisten Albrecht Mayer und der Klarinettistin Annelie Van Wauwe.